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		<title>Innenstadt 5.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[external-01]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 22:59:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de/innenstadt-5-0/">Innenstadt 5.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de">Gemeinde 5.0</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-parent="true" class="vc_row row-container"><div class="row double-top-padding double-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Unsere Reise in das Jahr 2050 &#8211; Unmögliches wurde möglich! </strong></p>
<p><em>Von Thorsten Bullerdiek*</em></p>
<p><strong>Angekommen im Jahr 2050<br />
</strong>Wir sind angekommen im Jahr 2050: Wir arbeiten an unserem Wohnort und kaufen vor Ort, aber auch virtuell ein. Die Wertschöpfung bleibt weitgehend im Ort. Lokale Geschäfte und Onlinehandel ergänzen sich und haben gleiche Wettbewerbsbedingungen. Wir leben tatsächlich zusammen und haben Freude daran, uns in den örtlichen Gemeinschaften zu engagieren. Vieles ist anders geworden nach der Krise, die unsere Welt im Jahr 2020 dramatisch verändert hat. Aber die Politik hat reagiert.</p>
<p><strong>Das doppelte Virus<br />
</strong>Nichts war in unseren Innenstädten wie vor der Pandemie. Viele Geschäftsmodelle waren nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Dass der Onlinehandel ein für Innenstädte viel schlimmeres und nachhaltigeres Virus als Covid-19 ist, wurde immer deutlicher sichtbar. Ein Virus allein war noch mit herkömmlichen Mitteln zu besiegen. Beide zusammen war fast unmöglich. Von der Innenstadtpolitik 1.0*, die auf dem Wege zur Innenstadt 2.0 war, musste ein großer Sprung zur Innenstadt 5.0 erfolgen. Die Stufen 3.0 und 4.0 wurden im Eiltempo durchlaufen.</p>
<p><strong>Harte Zeiten – Zeiten für Veränderung!<br />
</strong>Die Innenstadt war leer. Durch den 2020 ausgebrochenen Coronavirus mussten überall die Läden, Cafés und Restaurants schließen. Trotz aufwändiger Hilfsprogramme überlebten nicht alle Betriebe. Gearbeitet wurde daheim, der Verkehr wurde weniger, die Luft besser, aber manch lieb gewordene Infrastruktur gestrichen. Auch als Läden und Gastronomie wieder öffneten, blieben viele Kunden und Besucher weg. Die Arbeitsplätze wandelten sich. Homeoffice und Coworking Space setzten ihren Aufschwung aus der Corona-Zeit fort. Wir stellten schnell fest: Wer nicht in der Stadt arbeitet, trinkt dort keinen Kaffee, besucht weder Restaurants noch Kaufhäuser und bleibt auch privat fort. Die Kundschaft war verwöhnt. Unerschöpfliche Warenauswahl im Onlinehandel wurde schnell geliefert. Dazu gab es kulante Rückgabemöglichkeiten. Warum sollte man in die Innenstadt fahren? Parkplatz suchen, mit Maske und beschlagener Brille einkaufen, die Käufe nach Hause tragen? Keiner wollte noch Gedränge und Infektionsrisiken. Shopping in der Stadt war für viele kein Erlebnis mehr. Die Innenstädte drohten zu sterben.</p>
<p><strong><img decoding="async" fetchpriority="high" class="size-medium wp-image-84510 aligncenter" src="https://www.zukunftniedersachsen.de/wp-content/uploads/2021/01/Die-Entwicklungsstufen-der-Inenstaedte-Gemeinde-5.0-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" srcset="https://www.zukunftniedersachsen.de/wp-content/uploads/2021/01/Die-Entwicklungsstufen-der-Inenstaedte-Gemeinde-5.0-300x187.jpg 300w, https://www.zukunftniedersachsen.de/wp-content/uploads/2021/01/Die-Entwicklungsstufen-der-Inenstaedte-Gemeinde-5.0-768x480.jpg 768w, https://www.zukunftniedersachsen.de/wp-content/uploads/2021/01/Die-Entwicklungsstufen-der-Inenstaedte-Gemeinde-5.0.jpg 895w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<p><strong>Neustart 2021 – mit Plan. Unmögliches wurde möglich gemacht!<br />
</strong>Im Jahr 2021 wurde erkannt, dass wir einen Richtungswechsel brauchen: von der klassischen Innenstadt ein Wechsel zu Marktplätzen des Lebens, des Handels, der Begegnung und der Freiräume. Statt starrer Strukturen &#8211; Plätze für Möglichkeiten. Taugt dafür das Modell der Innenstadt mit seinen festen Ritualen und Strukturen, wo fast jede wirksame Veränderung zugleich schadet und hilft? Vieles war über die Jahre „stehen geblieben“. Wir mussten verändern, manches aufgeben, aber wir konnten Neues erschaffen:</p>
<p><strong>2021 – 2050: 7-Punkte wurden nachhaltig umgesetzt:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Projektmanagement:</strong> Jede Idee wurde erstmal als umsetzbar angesehen. Es wurde ein sehr effektives „Bedenkenmanagement“ eingeführt. Projektpläne wurde auf Minimalanforderungen reduziert. Das Scheitern von Projekten wurde einkalkuliert, um Geschwindigkeit aufzunehmen. Planungsverfahren, Berichtspflichten und Datenschutz wurden effektiver gestaltet. Das Ziel der schnellen Umsetzung von Projekten stand vorn.</li>
<li><strong>Digitalisierung:</strong> Dazu wurde ein Modell der virtuellen Kleinstadt erschaffen. Keine 08/15-Blaupause, sondern ein individueller Rahmen mit enormen technischen Möglichkeiten. Eine Plattform für Handel, Kultur, Verwaltung und vieles mehr. Es mussten viele über ihren Schatten springen, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Endlich eine gemeinsame Technik, bei der jede Kommune ihre Individualität nicht nur darstellen, sondern sich gleichzeitig weiterentwickeln konnte.</li>
<li><strong>Finanzen:</strong> Die Kommunen bekamen Mittel für die dauerhafte Finanzierung ihrer Innenstädte von Bund und Ländern. Kleinteilige Förderprogramme wurden gebündelt. die Städtebauförderung wurde, wie die Mittel zur Weiterentwicklung der ländlichen Räume massiv aufgestockt. Der Onlinehandel wurde steuerlich genauso behandelt wie der stationäre Handel. Eine Paketabgabe brachte Mittel ins System. Die Sondermittel (drei Milliarden bundesweit) zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes wurden zur Stärkung der Digitalisierung in den Kommunen umgewidmet.</li>
<li><strong>Ländliche Räume:</strong> Die dort lange brach liegenden Ressourcen wurden erschlossen. Menschen haben seitdem den gleichen Komfort wie in den Metropolen. Kleinere Einheiten wurden nachhaltiger gestärkt. Ehrenamtliches Engagement massiv gefördert und fast überall Bürgergenossen- und –gesellschaften gegründet. Die Ortsmittelpunkte sind dort lebendiger denn je.</li>
<li><strong>Marktplätze</strong> vor Ort mit stationärem Handel, Wohlfühloasen, Räumen für Kultur, Bildung und Freiräumen für eigene Gestaltung wurden auf dem Land und in den Städten zu individuellen Anziehungspunkten. Es entstanden virtuelle regionale Erlebniswelten, die die Realität vor Ort noch besser erlebbar machen. Der gesamte <strong>regionale Shopping-Prozess</strong> wurde so gestaltet, dass er besser als der Einkauf im Onlinehandel wurde. Effektiv agierende <strong>Lieferdienste</strong>, mit neuen Services, die u.a. bei der Inbetriebnahme größerer Geräte helfen, die Verpackung klimafreundlich gleich neu verwenden, wurden Standard.</li>
<li><strong>Teilen statt Kaufen wurde ein großes Geschäftsmodell.</strong> Regionale Geschäfte, die fast alles verleihen (vom Auto bis zum Werkzeug), statt zu verkaufen beleben die Innenstädte.</li>
<li><strong>Viele multifunktionale Räume</strong>, die leicht veränderbar sind, wurden geschaffen. Räume für Ideen, Experimente, Veränderung, Genuss und Erholung, real und virtuell bereichern nun die Marktplätze. Es gibt <strong>Freiräume</strong> für gemeinsames Engagement in kleinen, flexiblen und überschaubareren Strukturen, <strong>Gemeinschaftsgärten </strong>mit Onlinebegleitung. <strong>Onlinetreffpunkte</strong> für Politik, Kultur, Sport, für soziale und gesundheitliche Betreuung und vieles mehr. Verdrängt wurde das Auto in den Innenstädten: Parkplätze auf öffentlichen Grundstücken wurden erheblich verknappt.</li>
</ol>
<p>Wer bis hierhin gelesen hat: Danke! Und: Ja, wir konnten die Welt retten, weil 2021 damit angefangen wurde und wir alle den Weg zusammen gegangen sind. Jeden Tag ein Schritt nach vorn…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Thorsten Bullerdiek ist Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und Geschäftsführer des innovatorsclub NIEDERSACHSEN und  des Zukunftsprojektes Gemeinde 5.0</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>**Die Entwicklungsstufen der Innenstädte</p>
<ul>
<li>= klassischer Verkauf (vor 2021), =    Verkauf mit Lieferservice im Verbund der Einzelhändler (Start 2022)</li>
<li>= Gemeinsame Onlineshops mit Lieferservice und abgestimmten Werbekonzept (Start 2022)</li>
<li>= Teilen von Produkten an viele Nutzer/Innen mit Onlinebegleitung (Start 2023)</li>
<li>=    Betrieb einer gemeinsamen Citycommunity Online und in der realen Welt (Start 2023)</li>
</ul>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-154474" data-row="script-154474" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("script-154474"));</script></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de/innenstadt-5-0/">Innenstadt 5.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de">Gemeinde 5.0</a>.</p>
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		<title>&#8222;Augen auf für Nebenan!&#8220; &#8211; Tag des Einbruchschutzes 2020</title>
		<link>https://www.zukunftniedersachsen.de/augen-auf-fuer-nebenan-tag-des-einbruchschutzes-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[external-01]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 22:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektpartner]]></category>
		<category><![CDATA[VGH]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-parent="true" class="vc_row row-container"><div class="row double-top-padding double-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_center column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="uncode_text_column" ></p>
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<p style="text-align: left;">Pünktlich zur Zeitumstellung findet auch der Tag des Einbruchschutzes statt. „Einbrecher werden gerade in der dunkleren Zeit besonders aktiv. Daher sollten Nachbarn</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #5b636b;">jetzt ganz besonders aufeinander und das, was in ihrem Umfeld passiert, achten. Sicherheit bekommen wir nur mit großer Aufmerksamkeit für das, was um uns herum geschieht. Daher haben wir mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA), und den VGH Versicherungen im Rahmen von Gemeinde 5.0 die Aktion „Augen auf für Nebenan“ ins Leben gerufen“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, heute in H</span><span style="color: #5b636b;">annover.</span>„Zwar helfen Schutzmaßnahmen an Türen und Fenstern, aber die wachsamen Augen der Nachbarn sind durch nichts zu ersetzen. Die Aktionsaufkleber an Haus- und Wohnungstüren, Briefkästen und Fenstern signalisieren den Menschen, dass sie sehr nachbarschaftlich miteinander leben und durch Achtsamkeit Einbrüchen vorbeugen“, ergänzte Dr. Uwe Grabosch von den VGH Versicherungen.</p>
<p style="text-align: left;">„Diese Aktion unterstütze ich ausdrücklich und ergänzt insoweit die Beratungsangebote unserer Präventionsabteilung. Unter <a href="http://www.lka.polizei-nds.de/praevention/" target="_blank" rel="noopener">www.lka.polizei-nds.de/praevention/</a> finden Sie viele Tipps, wie Sie ihr Haus sicherer machen können“, berichtete der Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen, Friedo de Vries.</p>
<p style="text-align: left;">
</div>
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<p style="text-align: left;">Hier können Sie die Postkarten mit den Aktionsaufklebern und den Hinweisen zu Einbruchsschutzmaßnahmen anfordern:</p>
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<p>
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<span class="btn-container btn-inline" ><a href="" class="custom-link btn btn-lg border-width-0 popmake-84383 btn-text-skin btn-accent btn-circle btn-icon-left">Augen auf für nebenan</a></span></div></div></div></div></div><script id="script-205882" data-row="script-205882" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("script-205882"));</script></div></div></div>
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		<item>
		<title>&#8222;Augen auf&#8220; &#8230; für Gewalt und Vandalismusprävention an Schulen</title>
		<link>https://www.zukunftniedersachsen.de/augen-auf-fur-nebenan-tag-des-einbruchschutzes-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[external-01]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2019 22:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektpartner]]></category>
		<category><![CDATA[VGH]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-parent="true" class="vc_row row-container"><div class="row triple-top-padding triple-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3><strong>Eine Orientierungshilfe für Schulleiter*innen und Kommunen</strong></h3>
<p>„Die Schule ist ein Ort, an dem unsere Kinder und Jugendlichen fröhlich und unbeschwert lernen sollen. Daher darf hier Gewalt – in welcher Form auch immer – keinen Platz haben. Im Jahr 2018 wurden dem Landeskriminalamt Niedersachsen mehr als 5.400 Straftaten im Schulkontext gemeldet. Gewaltdelikte sind mit einem Anteil von 36%, Sachbeschädigungen mit 10% an den Gesamtstraftaten beteiligt. Nahezu die Hälfte aller Straftaten entfallen also auf diese Deliktsbereiche. Über 2.500 Gewalt- und Vandalismusdelikte an Schulen in Niedersachsen sind deutlich zu viel“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, auf der Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes der Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Lohne (Landkreis Vechta). Insofern wird auch seitens der Kommunen hier deutlicher Handlungsbedarf gesehen.</p>
<p>Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat daher im Rahmen seines Zukunftsprojektes Gemeinde 5.0 das Thema Gewalt- und Vandalismusprävention an Schulen mit den VGH Versicherungen, den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden Niedersachsen, dem Landeskriminalamt Niedersachsen, dem Landespräventionsrat Niedersachsen und die Landesschulbehörde Niedersachsen aufgearbeitet. &#8222;Als führender Kommunalversicherer in Niedersachsen bringen wir jedes Jahr siebenstellige Summen für Schäden an Schulen durch Vandalismus, Einbruchdiebstahl und Brandstiftung auf. Die öffentlich-rechtliche VGH ist zudem in besonderem Maße dem Gemeinwohl verpflichtet. Zwei starke Motive, dieses wichtige Projekt zu unterstützen“, ergänzte Thomas Vorholt, Vorstandsmitglied der VGH Versicherungen.</p>
<p>Als erstes Ergebnis wurde ein Flyer entwickelt, der eine Übersicht der relevanten Programme und Beratungsangebote der Projektpartner liefert. Auf nur einen Blick können so die richtigen Ansprechpartner und ihre Kontaktdaten entnommen werden.</p>
<p>„Ich begrüße diese Initiative des Städte- und Gemeindebundes und seiner Partner zur Unterstützung der Niedersächsischen Schulen ausdrücklich. Prävention geht am besten gemeinsam! Die Verhütung von Gewalt und Vandalismus ist immer auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Landesregierung setzt bereits mit einer Reihe von Maßnahmen deutliche Akzente in diese Richtung. Insbesondere durch gezielte Programme wie die ´Mobbing-Interventions-Teams´ in den Schulen und durch den Ausbau der Schulsozialarbeit auf 1.200 Stellen setzen wir ein klares Zeichen pro Prävention in unseren Schulen“, erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.</p>
<p>Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer ergänzte: „Wichtig für die Schülerinnen und Schüler ist eine gute Lernatmosphäre. Und die herrscht, wo sich die Jugendlichen sicher und wohl fühlen, damit haben wir in Lohne gute Erfahrungen gemacht.“</p>
<p>Der Flyer ist bei den Projektpartnern und auf der Homepage des Projektes Gemeinde 5.0 unter <strong><a href="https://www.zukunftniedersachsen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.zukunftniedersachsen.de</a></strong> sowie als Anlage zu dieser Pressemitteilung unter<strong> <a href="http://www.nsgb.de/" target="_blank" rel="noopener">www.nsgb.de</a></strong> erhältlich.</p>
<p>Über 700 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Ratsmitglieder und Landtagsabgeordnete nahmen an der Versammlung auf Einladung der Stadt Lohne teil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Hintergrund:</strong></h3>
<p>Der Niedersächsische Städte und Gemeindebund (NSGB) ist der kommunale Spitzenverband der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen. Der Verband spricht für über 400 kreisangehörige Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen. Ihr Gebiet umfasst 3/4 der Fläche Niedersachsens mit mehr als 3,4 Millionen Einwohnern. Über 15.000 von 22.000 gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern repräsentieren die genannten Gebietskörperschaften. Aufgabe des Verbandes ist die Vertretung der gemeinsamen Belange der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden gegenüber Gesetzgebung und Verwaltung auf Bundes- und Landesebene. Hinzu kommen im Wesentlichen die Einzelberatung der Verbandsmitglieder, der Erfahrungsaustausch und die Information der im Mitgliederbereich ehren- und hauptamtlich Tätigen.</p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2021/01/Flyer_Gewaltprvention.pdf" target="_blank" rel="noopener">Hier</a></strong> können Sie den Flyer im PDF-Format downloaden.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-250877" data-row="script-250877" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("script-250877"));</script></div></div></div>
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		<title>Digitalisierung: Die 1. Liga ist noch weit!</title>
		<link>https://www.zukunftniedersachsen.de/digitalisierung-die-1-liga-ist-noch-weit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[external-01]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 22:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[innovatorsclub]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-parent="true" class="vc_row row-container"><div class="row double-top-padding double-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Bund und Länder dürfen sich nicht auf den Kommunen ausruhen!</strong></p>
<p><strong>innovatorsclub tagt auf der CEBIT</strong></p>
<p>Bei einer gemeinsamen Tagung des Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des innovatorsclub des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und des Digitalverbandes Bitkom auf der Cebit drehte sich alles um das Thema Digitalisierung. Im Rahmen der Veranstaltung wurde deutlich, dass bei allen Vorhaben der Nutzen für Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle stehen muss. Es herrschte Einigkeit darüber, dass dies bei der Ausrichtung der Angebote in den letzten Jahren zu kurz gekommen ist und es Defizite bei der Akzeptanz eigentlich guter Dienstleistungen gibt. Dass die Digitalisierung immense Chancen für Städte und Gemeinden und die Bevölkerung bietet wurde in zahlreichen Fachvorträgen auf der gemeinsamen Veranstaltung deutlich.</p>
<p>&#8222;Es gibt viele Ankündigungen zur Digitalisierung, aber es kommt zu wenig bei den Bürgern an&#8220;, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunde, Dr. Marco Trips auf der CEBIT. &#8222;Wir warten auf dem Land und in vielen kleinen und mittleren Städten und Gemeinden seit vielen Jahren auf schnelle Breitbandverbindungen mit Glasfaser, Anträge sollen online gestellt und bearbeitet werden, und überhaupt: Mit dem neuen Personalausweis sollen sich neue digitale Welten auftun. All diese Projekte sind bisher nicht angekommen. Dies liegt an unzureichenden Projektstrukturen und einer mangelhaften Einbindung der Kommunen. Wenn Bund und Länder diejenigen, die jeden Tag vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeiten, nicht mit den notwendigen Mitteln ausstatten, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn Deutschland bei der Digitalisierung nicht in der 1. Liga spielt&#8220;, ergänzte Trips.</p>
<p>Neben einer besseren Finanzausstattung der Kommunen für die Durchführung der anstehenden IT-Projekte legt der Städte- und Gemeindebund großen Wert darauf Stimmrechte im Digitalrat und IT-Planungsrat in Niedersachsen zu erhalten um den Sachverstand der mittleren und kleinen Kommunen nachhaltig einzubringen. &#8222;Wir hoffen, dass sich endlich etwas ändert. Der Bund und das Land Niedersachsen dürfen sich nicht weiter bei der Finanzierung und Umsetzung der Digitalisierung auf den Kommunen ausruhen. Wir sind kein Sofa. Bitte helfen Sie uns wirklich!&#8220;, betonte Trips. Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, und Stefan Muhle, Digitalstaatssekretär des Landes Niedersachsen, berichteten danach über die geplanten Maßnahmen zur Digitalisierung der Verwaltung. Jan Strehmann vom BitKom und Michael Schäffer (Kommunaltreuhand Deutschland) zeigten den über 100 anwesenden Führungskräften aus der Verwaltung auf welche Themen besonders dringend auf den Nägeln brennen. &#8222;Breitband, elektronische Bezahldienste, neue Lösungen im Mobilitäts- und Gesundheitsbereich sind nur einige der Themenfelder, die für die Zukunft viel versprechen.</p>
<p>„Wir dürfen uns bei der Digitalisierung nicht nur auf E-Government-Angebote oder die digitale Verwaltung in den Kommunen beschränken. Digitale Städte und Gemeinden vernetzen die bislang getrennt voneinander operierenden Bereiche der Verwaltung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Auf diese Weise entsteht ein Zuwachs an Lebensqualität in den Kommunen und echter Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Wichtig ist, dass wir die Chancen erkennen und Projekte gemeinsam anpacken. Hier setzen wir auf die Unterstützung von Bund und Ländern“, betonte Alexander Handschuh, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, auf der Cebit.</p>
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<div class="uncode_text_column" ><p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Der vom Deutschen Städte- und Gemeindebund initiierte Innovators Club (IC) befasst sich mit strategischen Zukunftsthemen der Kommunen wie Bildung, Klima, Energie, Stadtentwicklung, Kommunikation, IT und Kooperation. Im Innovators Club arbeiten rund 40 Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte sowie Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft interdisziplinär zusammen.</p>
<p>Der innovatorsclub NIEDERSACHSEN wurde 2007 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und den Unternehmerverbänden Niedersachsen e. V. gemeinsam mit Microsoft Deutschland als Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gegründet. Ziel des Zusammenschlusses ist es, gute Ideen aus und für Niedersachsen zu sammeln, zu entwickeln, zu diskutieren und Denkanstöße für neue Projekte zu geben.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-182039" data-row="script-182039" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("script-182039"));</script></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de/digitalisierung-die-1-liga-ist-noch-weit/">Digitalisierung: Die 1. Liga ist noch weit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de">Gemeinde 5.0</a>.</p>
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		<title>Wie leben wir 2050? &#8211; Hinweise aus der Zukunft</title>
		<link>https://www.zukunftniedersachsen.de/wie-leben-wir-2050-hinweise-aus-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[external-01]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 23:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de/wie-leben-wir-2050-hinweise-aus-der-zukunft/">Wie leben wir 2050? &#8211; Hinweise aus der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de">Gemeinde 5.0</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-parent="true" class="vc_row row-container"><div class="row double-top-padding double-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row col-double-gutter row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_child col-lg-9 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="uncode_text_column" ><p><em>von Thorsten Bullerdiek</em></p>
<p><strong>Die Zukunft kommt sowieso ganz unaufhaltsam auf uns zu, und bisher ist es ja noch immer gut gegangen. Schließlich leben wir noch und das so gut wie nie zuvor – zumindest hier in Deutschland. Dass es in anderen Teilen der Welt noch einigen Nachholbedarf gibt, erfahren aus aus den Medien und beim Blick vor die Tür: Täglich kommen Menschen zu uns, die in ihrer Existenz bedroht sind und noch nicht einmal das Nötigste haben. Bisher ebbte irgendwann der Zustrom ab, wir konnten zur Tagesordnung übergehen und es uns gut gehen lassen. Diesmal scheint es so, als ob wir aber nicht damit rechnen können, dass die Flüchtlingsströme abebben. Wir müssen Strategien entwickeln, um die Menschen, die zu uns kommen, in die Gesellschaft integrieren &#8211; damit wir mit ihnen unsere Zukunft gestalten können.</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_child col-lg-3 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding"><div class="uncont"><div class="uncode-single-media  text-right"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="uncode-single-media-wrapper img-round img-round-lg"><img decoding="async" src="https://via.placeholder.com/500x500.png?text=media+not+available&amp;w=500&amp;h=500" /></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Wollen und werden wir diese Chance nutzen? 2050 werden wir mit der Rückschau wissen, ob wir richtig gehandelt haben. Aber handeln müssen wir jetzt, auch auf anderen Feldern. Damit sind wir mittendrin in Gemeinde 5.0. Die Menschen, die jetzt zu uns kommen, werden zum Teil auch 2050 noch hier sein und hoffentlich in unserer Mitte die Gesellschaft bereichern und mitentwickeln.</p>
<p><strong>Reisen Sie mit in das Jahr 2050</strong><br />
Begleiten Sie mich auf eine Reise in das Jahr 2050: Wir werden ältere Eltern. Auch in Deutschland gibt es sehr viele glückliche Kinder, die durch eingefrorene Ei- und Samenzellen im Reagenzglas gezeugt wurden, weil sich der Kinderwunsch ihrer Eltern nicht auf natürlichem Wege erfüllte. Das „Sozial Freezing“, 2014 von Amazon und Apple eingeführt, ist anfänglich noch auf ethische und moralische Bedenken gestoßen. Nun ist es üblich. Das Verfahren wurde in den vergangenen Jahren sicherer und kostengünstiger. Die Technologie ist bereits 2020 im „Massenmarkt“ angekommen. Unternehmen bieten daher schon im Einstellungsgespräch an, bei der Planung von Kinderwünschen behilflich zu sein.</p>
<p><strong>Wie leben wir oder was wird sein – wenn ich älter bin?</strong><br />
2050 – ich habe gerade Streit mit Emmy. Emmy ist sauer auf mich und ich bin sauer auf Emmy. Warum? Das ist schnell erklärt: Emmy ist vor drei Jahren auf Wunsch meiner Angehörigen und meiner Gemeinde bei mir eingezogen,</p>
<p>Emmy ist ein Haushaltsroboter, der mich bei allen Tätigkeiten im Haushalt unterstützt und auch leichte Pflegetätigkeiten übernimmt. Der Haken ist, dass bei der Programmierung von Emmy manches zu gut gemeint wurde. Sie ist derart fürsorglich, dass sie letztens meine noch vollen Weinflaschen zum Flaschencontainer gebracht hat. Der schöne Barolo, lang gehegt von mir, ist nun nicht mehr hier, sondern im Container. Dafür serviert Emmy gerade Fencheltee. Sehr gesund, aber ich würde doch meinen Wein bevorzugen.</p>
<p>Ansonsten ist Emmy ganz okay, denn unsere menschlichen Pflegekräfte sind unbezahlbar geworden &#8211; wie eigentlich alles menschliche Handwerk. Hier haben wir schon fast alle Berufe durch Roboter ersetzt, die ausfallsicher sehr präzise arbeiten.</p>
<p>Zwischenzeitlich hatte ich es mit einer Senioren-WG probiert, aber immer wieder starb jemand weg, und so habe ich mir eine gemeindliche Altenwohnung gemietet. Hier habe ich, was ich brauche: Emmy und einen menschlichen Besuchsdienst. Außerdem werde ich altersgerecht beschäftigt.</p>
<p>Störend ist die gelegentlich übertrieben programmierte Welt in meiner Wohnung: Wenn man nicht aufpasst, wird einem spontan schlecht, denn ab und an wird die Musik einfach nach dem Lebensalter eingespielt. Neulich traf es mich ganz gemein: Andrea B. und Helene F. kamen mir kurz nacheinander auf meiner Leinwand entgegen und sangen aus voller Kehle, als ich die Wohnung betrat. Ebenso nervig können Kommunikationsroboter werden, die mir dauernd irgendwelche altersgerechte Gesellschaftsspiele vorschlagen oder mit mir spazieren gehen wollen &#8211; früher haben wir die Hunde ausgeführt, heute führen uns die Roboter aus …</p>
<p>Dennoch: es ist schon an vieles gedacht, was mir den Alltag leichter macht!</p>
<p><strong>Einkauf per Drohne</strong><br />
Seit ich etwas wackeliger auf den Beinen bin, muss sich Emmy mehr und mehr um mich kümmern und kann nicht mehr einkaufen.</p>
<p>Vieles bestellen wir im Internet. Aber mehr Spaß macht es, mit Drohny einzukaufen. Drohny fliegt in den Supermarkt, zeigt uns mit seiner Kamera das Sortiment und lädt in den Korb, was wir möchten – Emmy und ich sind live dabei. Gelegentlich kaufe ich mit Drohny auch allein ein, denn Emmy ist immer sehr kritisch, gerade was Alkohol, Chips und Pfeifentabak angeht.</p>
<p>Dass wir den Haushaltsroboter spätestens im Jahr 2050 haben werden, ist sicher. Schon vor vielen Jahren hielten Rasen- und Staubsaugerroboter Einzug in die Haushalte. Der Roboterhund wurde Realität. Kochen, Bügeln, Putzen, Aufräumen und Gartenarbeit brauchten wir schon seit 2030 nicht mehr selber zu machen.</p>
<p>Ein Problem: Wir müssen darauf achten, dass wir noch arbeiten dürfen, wenn wir wollen!</p>
<p><strong>Wir bleiben mobil, aber Teilen ist das Thema!</strong><br />
Wir teilen alles, was man sich denken kann. Jede Ressource ist geteilt mindestens doppelt so viel wert. Es war ein harter Lernprozess, aber er hat gefruchtet und ich ertappe mich dabei, dass ich schon gleich beim Einkauf daran denke, ob und mit wem ich was teilen kann.<br />
Ein Beispiel: 2014, als die Firma Uber bei uns gegründet wurde, gab es noch Taxifahrer, ehrbare Menschen, die gerade 8,50 Euro pro Stunde bekommen sollten für ihren harten Job, den sie Tag und Nacht über Jahrzehnte gemacht haben. Aber Uber war dem Taxi überlegen, und so fahren wir seit 2020 nicht mehr Taxi – wir „ubern“. Den Taxifahrer gibt es leider nicht mehr, aber Uber hat eine Kultur des Teilens befördert. Nach und nach verlor das Auto als Statussymbol an Bedeutung. Wichtiger wurde es, Fahrzeuge sinnvoll zu teilen. Wir sparen, kommen ans Ziel und haben noch Freude dabei.</p>
<p>Das war mal anders: Ist lange her, da hatte jeder über 18 Jahre sein eigenes Auto. So bis 2030, glaube ich. Jedoch wurden die Ressourcen knapp. Elektroautos fuhren nach und nach nur per Ökostrom und die Kosten je Kilometer stiegen und stiegen. Zudem wurden immer mehr Repressalien eingeführt: das Fahrrad und die Fußgänger bekamen überall Vorfahrt vor dem Auto. Gerade in den Innenstädten machten Autos gar keinen Spaß mehr. Wir mussten auch nicht mehr unbedingt selbst fahre. Da Bus und Bahn meist nicht da waren, wenn sie gebraucht wurden und zudem sehr teuer geworden waren, kam 2030 der Autoroboter als Lösung serienreif auf den Markt. Seit 2040 teilen wir uns ein Auto mit fünf Nachbarhaushalten. Ein Roboter fährt dieses Auto rund um die Uhr und bringt alle Personen zu jeder Zeit dahin, wo sie hinmöchten. Kein Problem durch die Vernetzung und ständige Abstimmung mit dem Autoroboter, der im Notfall auch freie Kapazitäten mit anderen Robotern teilt.</p>
<p>Der Verkehr ist geringer geworden, da weniger Autos auf unseren Straßen sind. Gleichzeitig wurde der Parkraum wieder Natur, da die Fahrzeuge nur wenige Kurzzeitparkplätze brauchen. Unfälle gibt es, da die menschliche Fehleranfälligkeit aus dem Straßenverkehr weitgehend verbannt wurde, kaum noch. Zudem wurde das Verschuldensprinzip vor kurzem abgeschafft. Daher gibt auch so gut wie keine Verkehrsstreitigkeiten mehr.</p>
<p><strong>Gesundheit 2050</strong></p>
<ul>
<li>Wir teilen übrigens alle nach unserem Tode auch unsere Organe – als Organspender. Das hat der Staat geregelt.</li>
<li>Wir werden gesünder, da wir uns nur noch von gesunden Lebensmitteln ernähren, die auch schmecken, da Geschmackstoffe erfunden wurden, die zum Beispiel Spinatschnitzel nach Rindfleisch schmecken lassen und dazu noch völlig gesund sind. Rote Beete sieht aus und schmeckt wie Schokolade. Und in der Remoulade sind die Wirkstoffe von Äpfeln, total lecker aufbereitet. So macht gesundes Essen auch immer mehr Spaß!</li>
<li>Der Fachärztemangel hat dazu geführt, dass wir nun viele Untersuchungen per Telemedizin und mit unserer A-Watch machen können und müssen. Die A-Watch weist mich auch an, mich zu bewegen, wenn es günstig ist oder wenn es Not tut, zum Beispiel nach einem ausgiebigen Essen. So bleibe ich fit, wenn ich mich an die Anweisungen halte. Die Uhr weiß genau, was Sie will und bringt es mir so schonend bei, dass ich es auch will.</li>
<li>Unsere Ärzte arbeiten in  Polykliniken, die mit Fahrdiensten angesteuert werden.</li>
<li>Operationen machen nur noch die Elektronischen Chirurgen. Sie arbeiten effektiver und präziser, und auch als Pflegekräfte werden immer mehr intelligente Roboter eingesetzt: ausfallsicher und effektiv!</li>
</ul>
<p><strong>E-Government und weitere Notizen aus der Zukunft:</strong></p>
<p>Wir haben die staatliche Cloud. 2030 per Gesetz eingeführt. Meine Daten sind nun in staatlichen Wolken.</p>
<ul>
<li>Alle Belege für das Finanzamt sind in der Steuercloud,</li>
<li>Meine Gesundheitsdaten &#8211; auch die aktuellen aus meiner A-Watch &#8211; sind in der Gesundheitscloud,</li>
<li>Die Finanzdaten in der Finanzcloud. Übrigens alle Fachverfahren laufen aus Sicherheitsgründen zentral über den Bund.</li>
<li>Fernsehen, Internet und reale Welt sind sehr miteinander verschmolzen. Ich merke, dass ich älter bin und es für mich immer noch schwer zu unterscheiden ist, ob ich in 3-D ein Treffen erlebe und aktiv mitwirke oder mich mit Freunden real verabrede.</li>
<li>2040 wurde die Fußballbundesliga aus dem Fernsehen verbannt. Schon 2030 hatten Dortmund, Schalke, Gladbach und Leverkusen versucht, ein Team aufzustellen, das wenigstens die 5. Mannschaft von Bayern München schlagen sollte. Dies ist nicht gelungen. Kein Wunder, da die besten Teams alle nach und nach von Bayern aufgekauft wurden. Aber es guckt auch niemand mehr Fußball – überhaupt: Fernsehen ist ganz und gar out! Mann und Frau gehen wieder raus vors Haus und schauen, riechen, fühlen und schmecken die Natur.</li>
<li>Postboten gibt es leider nicht mehr. Alles wird im Supermarkt gestapelt und Drohny holt täglich meine Briefe und Pakete ab.</li>
<li>Portemonnaie und Karten werden 2020 abgeschafft. Noch 2015 waren 14 (!) Karten bei mir im Portemonnaie. Nun zahle ich nur noch mit meinem guten Namen und dem Chip, der unter meiner Haut das derzeit Sicherste ist, was man sich denken kann. Einen kleinen Nachteil gibt es: Bei Überfällen wurden schon einige Personen empfindlich geschlitzt.</li>
</ul>
<p>Nicht alles, was Sie hier lesen, wird es bis ins Jahr 2050 schaffen, aber einiges schon. Um diesen Prozess aktiv kommunal zu begleiten, haben wir das Projekt Gemeinde 5.0 geschaffen.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-163869" data-row="script-163869" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("script-163869"));</script></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de/wie-leben-wir-2050-hinweise-aus-der-zukunft/">Wie leben wir 2050? &#8211; Hinweise aus der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zukunftniedersachsen.de">Gemeinde 5.0</a>.</p>
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