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Nach vier erfolgreichen Fahrten möchten wir Ihnen auch 2019 wieder spannende und interessante Beispiele aus Niedersachsen vorstellen und Ihnen entlang der Themen Bauen, Leben, Arbeiten, Wohnen und Lernen an konkreten Beispielen zeigen, wie innovativ und einzigartig in den ländlichen Regionen Niedersachsens agiert wird.

Die fünfte Exkursion der Allianz Ländlicher Raum führt in diesem Jahr in die nördliche Weser-Ems-Region. Neben sog. „hidden champions“ werden wir Motivationen für Aktivitäten, Unternehmensphilosophien, kommunale Handlungsspielräume, Beispiele für Baukultur sowie der Pflege von Regionalsprachen und vieles mehr direkt vor Ort erleben. Wir möchten Ihnen damit Anregungen und Diskussionsgrundlagen für eigene Ideen geben, denn am authentischsten sind gute Beispiele erfahrbar, wenn sie persönlich durch Bereisung und Besichtigung in Augenschein genommen werden, sprich durch fachlich geführte Exkursionen.

Begleiten Sie uns am 29. August 2019 nach Wildeshausen, Dötlingen, Wardenburg-Lethe und Hude und kommen Sie mit regionalen und lokalen Akteuren ins Gespräch.

Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Flyer "Zukunftsblicke" inkl. Programm

Anmelden zum Exkursionstag können Sie sich hier.

Eine Orientierungshilfe für Schulleiter*innen und Kommunen

„Die Schule ist ein Ort, an dem unsere Kinder und Jugendlichen fröhlich und unbeschwert lernen sollen. Daher darf hier Gewalt – in welcher Form auch immer – keinen Platz haben. Im Jahr 2018 wurden dem Landeskriminalamt Niedersachsen mehr als 5.400 Straftaten im Schulkontext gemeldet. Gewaltdelikte sind mit einem Anteil von 36%, Sachbeschädigungen mit 10% an den Gesamtstraftaten beteiligt. Nahezu die Hälfte aller Straftaten entfallen also auf diese Deliktsbereiche. Über 2.500 Gewalt- und Vandalismusdelikte an Schulen in Niedersachsen sind deutlich zu viel“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, auf der Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes der Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Lohne (Landkreis Vechta). Insofern wird auch seitens der Kommunen hier deutlicher Handlungsbedarf gesehen.

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat daher im Rahmen seines Zukunftsprojektes Gemeinde 5.0 das Thema Gewalt- und Vandalismusprävention an Schulen mit den VGH Versicherungen, den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden Niedersachsen, dem Landeskriminalamt Niedersachsen, dem Landespräventionsrat Niedersachsen und die Landesschulbehörde Niedersachsen aufgearbeitet. "Als führender Kommunalversicherer in Niedersachsen bringen wir jedes Jahr siebenstellige Summen für Schäden an Schulen durch Vandalismus, Einbruchdiebstahl und Brandstiftung auf. Die öffentlich-rechtliche VGH ist zudem in besonderem Maße dem Gemeinwohl verpflichtet. Zwei starke Motive, dieses wichtige Projekt zu unterstützen“, ergänzte Thomas Vorholt, Vorstandsmitglied der VGH Versicherungen.

Als erstes Ergebnis wurde ein Flyer entwickelt, der eine Übersicht der relevanten Programme und Beratungsangebote der Projektpartner liefert. Auf nur einen Blick können so die richtigen Ansprechpartner und ihre Kontaktdaten entnommen werden.

„Ich begrüße diese Initiative des Städte- und Gemeindebundes und seiner Partner zur Unterstützung der Niedersächsischen Schulen ausdrücklich. Prävention geht am besten gemeinsam! Die Verhütung von Gewalt und Vandalismus ist immer auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Landesregierung setzt bereits mit einer Reihe von Maßnahmen deutliche Akzente in diese Richtung. Insbesondere durch gezielte Programme wie die ´Mobbing-Interventions-Teams´ in den Schulen und durch den Ausbau der Schulsozialarbeit auf 1.200 Stellen setzen wir ein klares Zeichen pro Prävention in unseren Schulen“, erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.

Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer ergänzte: „Wichtig für die Schülerinnen und Schüler ist eine gute Lernatmosphäre. Und die herrscht, wo sich die Jugendlichen sicher und wohl fühlen, damit haben wir in Lohne gute Erfahrungen gemacht.“

Der Flyer ist bei den Projektpartnern und auf der Homepage des Projektes Gemeinde 5.0 unter www.zukunftniedersachsen.de sowie als Anlage zu dieser Pressemitteilung unter www.nsgb.de erhältlich.

Über 700 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Ratsmitglieder und Landtagsabgeordnete nahmen an der Versammlung auf Einladung der Stadt Lohne teil.

Hintergrund:

Der Niedersächsische Städte und Gemeindebund (NSGB) ist der kommunale Spitzenverband der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen. Der Verband spricht für über 400 kreisangehörige Städte, Gemeinden und Samtgemeinden in Niedersachsen. Ihr Gebiet umfasst 3/4 der Fläche Niedersachsens mit mehr als 3,4 Millionen Einwohnern. Über 15.000 von 22.000 gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern repräsentieren die genannten Gebietskörperschaften. Aufgabe des Verbandes ist die Vertretung der gemeinsamen Belange der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden gegenüber Gesetzgebung und Verwaltung auf Bundes- und Landesebene. Hinzu kommen im Wesentlichen die Einzelberatung der Verbandsmitglieder, der Erfahrungsaustausch und die Information der im Mitgliederbereich ehren- und hauptamtlich Tätigen.

Hier können Sie den Flyer im PDF-Format downloaden.

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Regionalministerin Honé: Erste Messe des Projektnetzwerkes Ländliche Räume Niedersachsen ein voller Erfolg

Rund 400 Besucherinnen und Besucher informieren sich über innovative Ideen zur Daseinsvorsorge

Rund 400 Menschen aus ganz Niedersachsen kamen am Mittwoch zur Messe des Projektnetzwerks Ländliche Räume Niedersachsen nach Hannover. Sie tauschten sich dazu aus, wie die ländlichen Räume in Niedersachsen belebt und attraktiv gehalten werden können. „Die Daseinsvorsorge ist die zentrale Herausforderung, um ländliche Räume zukunftsfest zu machen. Sie ist der Schlüssel dazu, dass sie nicht den Anschluss an die wirtschaftliche, soziale und technologische Entwicklung verlieren“, sagte Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, in ihrer Eröffnungsrede zur Projektmesse.

Seit nunmehr einem Jahr sammelt das Netzwerk über die Online-Plattform: www.projektnetzwerk-niedersachsen.de gute Beispiele für innovative Projekte und fördert den Ideenaustausch im Land. „Mit der Projektmesse gehen wir den nächsten Schritt – von der digitalen Welt hin zum persönlichen Austausch“, so Honé. Projektträger von mehr als 70 Projekten präsentierten innovative Ideen zur Daseinsvorsorge. Zudem bekamen die kommunalen Akteurinnen und Akteure die Möglichkeit, den Austausch untereinander zu intensivieren und damit dafür zu sorgen, dass viele neue Projekte in Niedersachsen entstehen können. „Wir sehen heute viele nachahmenswerte Projekte. Politik und Verwaltung können diese zwar fördern und unterstützen, aber – und das zeigt mir die Vielfalt der hier vertretenen Projekte – sie können das Engagement der Akteurinnen und Akteure vor Ort nicht ersetzen“, betonte Regionalministerin Honé nach ihrem gemeinsamen Rundgang unter anderem mit Landwirtschaftsstaatssekretär Rainer Beckedorf.

Neben dem Austausch mit zahlreichen niedersächsischen Projektträgern bot die Messe ein umfängliches Rahmenprogramm: Nahezu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten im Rahmen eines Speeddatings die Möglichkeit, in kurzer Zeit viele Projekte und Projektträger kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Intensiv diskutiert wurde in den Workshops zu den Themenbereichen „Grundversorgung und Wohnen“, „Mobilität“, „Gesundheit“ und „Innovation“.

Hintergrund:

Das Projektnetzwerk Ländliche Räume ist ein Projekt des Landes Niedersachsen gemeinsam mit den drei kommunalen Spitzenverbänden. Es hat sich zum Ziel gesetzt, zentrale Anlaufstelle für gute Ideen in Niedersachsen zu sein. Denn die Bevölkerung wird älter, weniger und vielfältiger – und die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum damit zu einer zentralen Herausforderung. Die Städte und Gemeinden in Niedersachsen begegnen dieser Entwicklung mit innovativen Projekten, die zum Nach- und Mitmachen animieren und Mut machen aktiv zu werden. Best-Practice-Projekte werden nach verschiedenen Kategorien gesammelt und mit Ansprechpartnern und nützlichen Informationen veröffentlicht. Im Projektnetzwerk vernetzen sich die kommunalen Akteurinnen und Akteure.

 

 

Von links: Thorsten Bullerdiek (Sprecher des Nds. Städte- und Gemeindebundes), Luisa Wolter (Projektmanagerin Gemeinde 5.0, Nds. Städte- und Gemeindebund), Jürgen Schulz (Landrat von Lüchow-Dannenberg), Ministerin Birgit Honé, Dr. Hubert Meyer (Hauptgeschäftsführer Niedersächsischer Landkreistag), Dr. Lutz Mehlhorn (Niedersächsischer Landkreistag), Meinhard Abel (Beigeordneter Nds. Städte- und Gemeindebund), Dr. Fabio Ruske (Referatsleiter, Niedersächsischer Städtetag) und Dr. Stephan Löb (Referatsleiter Regionale Landesentwicklung, Niedersächsische Staatskanzlei)

Immer wenn es dunkel wird, gehen Einbrecher besonders gern auf Diebestour. „Allein das Gefühl der Unsicherheit nach einem Einbruch übersteigt häufig den materiellen Schaden. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig zu schützen. Den besten Schutz vor Einbruch bietet dabei eine funktionierende Nachbarschaft. Achten Sie auf Ihre Nachbarn und stimmen Sie sich ab. Es lohnt sich in jedem Fall“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB), Dr. Marco Trips.

Im Rahmen der Aktion „AUGEN AUF FÜR NEBENAN“ bitten der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund, das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) und die VGH Versicherungen alle Niedersachsen darum, sich mehr in der Nachbarschaft zu engagieren. "Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung, Verschließen Sie Ihre Fenster und Balkontüren bei Abwesenheit; lassen Sie bei längeren Abwesenheiten Ihren Briefkasten leeren und benutzen Sie Zeitschaltuhren für Ihr Licht, um einen bewohnten Eindruck zu vermitteln und verzichten Sie darauf Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken zu posten", so Trips.

Zur Unterstützung dieser Aktion haben wir einen Aufkleber entwickelt, der an der Haustür oder am Briefkasten angebracht wird und signalisiert, dass hier Nachbarn gemeinsam aufpassen“, berichtete Dr. Grabosch von den VGH Versicherungen. Die Postkarten mit den Aktionsaufklebern sind bei den an der Aktion teilnehmenden Städten und Gemeinden in den Bürgerämtern erhältlich.

Hier können Sie die Postkarten mit den Aktionsaufklebern und den Hinweisen zu Einbruchsschutzmaßnahmen anfordern:

Postkarte "Augen auf für nebenan"